Biografie

Renée Nesca ist Freie Künstlerin, die durch analoge und digitale Fotografien narrativ kommuniziert. Experimentelle Methoden nutzt sie hierbei auch als gestalterisches Mittel. Im Wesentlichen besteht ihr Interesse in konzeptionellen (Selbst-) Portraits mit Alltagsgegenständen. Anhand dieser Requisiten und dem Menschen vor der Kamera inszeniert sie Geschichten über Wahn und Sinn. Die Motivation, Kunst zu schaffen begründet sich aus ihrer eigenen Biografie, die von Psychiatrie-Erfahrung und Medikamenteneinnahme geprägt ist. Mit ihrer Arbeit leistet sie einen Beitrag zur Entstigmatisierung seelischer Erkrankungen und setzt auf die Aufklärung diesbezüglicher Missverständnisse besonderes Augenmerk.
Als Illustratorin konzipiert und realisiert Renée Nesca (Kinder-) Buchprojekte. Zu ihren Techniken zählen Bleistift-, Buntstift- und Fineliner-Zeichnungen, die durch digitale Methoden Präzision erfahren. Stilistisch greift sie dabei auf den Surrealismus zurück. Mythologische und märchenhafte Motive sind in ihren Illustrationen von großer Bedeutung. Ihr Anliegen besteht demzufolge darin, Vorstellungskräfte zu reaktivieren und Menschen das Träumen wieder beizubringen.

*1995
aus Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

2016 – 2020
Bachelorstudium Kommunikationsdesign an der Hochschule Trier

2018
Gründung der Selbsthilfegruppe „Mental Central“ in Trier

seit 2020
Masterstudium Freie Kunst an der HBKsaar

2021
• Leitung der kunsttherapeutischen Workshops „Selbst & Fremd“ und „Reale Reflexionen – Reale Reaktionen“ im Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie in Kaiserslautern, aus Eigeninitiative
• Preisträgerin beim Fotowettbewerb „Mensch – Arbeit – Handicap“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
• Workspace-Atelier im KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof e.V. in Saarbrücken, von September 2021 bis Mai 2022