Maskieren und sich nicht mehr genieren!








Menschen mit meinen selbst hergestellten Masken zu fotografieren, reizt mich deshalb, weil mich interessiert, auf welche Art und Weise das Tragen der Maske die jeweilige Person beeinflusst. Die Idee dahinter rührt von der Überzeugung, dass Maskierungen und Verkleidungen neue und gegebenenfalls ungewohnte Charaktereigenschaften in der Person hervorrufen. Der Hintergrund davon ist, dass meinen Erfahrungen zufolge entweder Verkleidung oder Nacktheit dazu führen kann, dass sich der Mensch vor der Kamera in etwas oder jemanden verwandelt, der er vorher nicht war. Eine Maske ist ein Hilfsmittel, sich selbst und andere zu überraschen und über sich hinauszuwachsen. Es bietet unendlich viele Möglichkeiten, andere Identitäten anzunehmen und sich somit neu kennenzulernen. Es hat etwas Göttliches, alles sein zu können und gleichzeitig nicht zu müssen.


























Eine umfassende Beschreibung meiner Arbeit ist einem kleinen Booklet zu finden. Über die Herstellung der Masken bis hin zur fotografischen Umsetzung sowie Hintergrundinfos zur Idee und Intention.